„Probleme analysieren – Lösungen finden“

Udo Högemeier im Gespräch beim Dinkelwaffelessen des Ortsvereins Pr. Ströhen
Udo Högemeier im Gespräch beim Dinkelwaffelessen des Ortsvereins Pr. Ströhen.
Bürger wenden sich bei Waffelessen
mit Anliegen an Bürgermeisterkandidaten
Dinkelwaffelessen beim Ortsverein Pr. Ströhen.
Dinkelwaffelessen beim Ortsverein Pr. Ströhen. Foto: SPD Rahden

Interessante Gespräche konnte ich am vergangenen Sonntag beim Dinkelwaffelessen des Ortsvereins Preußisch Ströhen im Garten unseres Stadtverbandsvorsitzenden Torsten Kuhlmann führen. Dort stellten sich auch einige unserer Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September vor. Dazu gehörten Martina Berner und Hartmut Heine-Langhorst, die für Preußisch Ströhen kandidieren.

In der angenehmen Atmosphäre und gut versorgt gestaltete sich die Kommunikation mit den interessierten Bürgern zwanglos, aber dennoch konstruktiv. So wurde verschiedene Bereiche betreffend Kritik geäußert, aber auch Probleme thematisiert, die es zu lösen gilt.  Dazu passte die Frage einiger der etwa 40 Gäste an mich, wie ich mir die Amtsführung vorstellen würde. Da ich kein Freund von Schnellschüssen bin, steht am Anfang die Problemanalyse. Dazu ist es wichtig, mit den Leuten vor Ort zu sprechen und sich ein Bild zu machen. Denn nur so kann man eine Problemlösung entwickeln.

Die Werbegemeinschaft Preußisch Ströhen bemängelte beispielsweise, dass sich die Politik derzeit nach ihrem Empfinden nicht ausreichend um die Ortsteile im Außenbereich kümmert. Es gebe zu wenig Kommunikation. Genau dieses Empfinden gilt es ernst zu nehmen. Dazu bedarf es keiner Analyse, denn die Lösung des Problems liegt auf der Hand: mehr Kommunikation, die auf unterschiedliche Weise stattfinden kann.

Udo Högemeier und Torsten Kuhlmann eröffnen gemeinsam die Veranstaltung, bei der es viele Gespräche gibt. Foto: SPD Rahden
Udo Högemeier und Torsten Kuhlmann eröffnen gemeinsam die Veranstaltung, bei der es viele Gespräche gibt. Foto: SPD Rahden

Weiter wurde mir berichtet, dass die Unterstützung seitens der Verwaltung auch bei der Realisierung des Projektes „Aue-Markt“ gefehlt habe. Ein Vertreter der Werbegemeinschaft beklagte zudem, dass günstiger Wohnraum im Mietwohnungsbau für junge Leute knapp sei. Bei weiteren Gesprächen mit jungen Leuten, die selbst betroffen sind, wurde diese Problematik bestätigt. Solche Probleme müssen vermieden beziehungsweise angegangen werden.

Großer Energie-Informationstag

Aber mir wurde auch Positives berichtet. Denn beispielsweise läuft die Energieversorgung durch das Nahwärmenetz der Biogasanlage in Preußisch Ströhen laut Bürgern, deren Haushalte angeschlossen sind, gut. Das freut mich als Klima- und Energieexperte natürlich besonders. Wer Interesse an den verschiedenen Themen den Bereich Energie betreffend hat, der ist herzlich eingeladen zu unserer großen

Energie-Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion,

Samstag, 22. August, von 10.30 Uhr an

in der Gaststätte „Am Museumshof“.

Dass die Themenfelder, die bei diesem Energietag auf dem Programm stehen, bereits größtenteils beim Dinkelwaffelessen angesprochen wurden, zeigt mir,  wie wichtig es ist, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich darüber zu informieren.  Gespräche gab es beispielsweise zur Energieversorgung im Gebäudebereich. Aber auch das Thema Elektromobilität wurde angesprochen und über die alternative Antriebsart Wasserstoff diskutiert.

Martina Berner backt Dinkelwaffeln.
Martina Berner und eine Helferin backen Dinkelwaffeln. Foto: SPD Rahden

Die ausstellenden Firmen beraten am Samstag kostenlos, wie auch wir hier in Rahden Energie und Geld sparen können. Ein Branchenexperte erklärt die Technik und Ersparnis von Photovoltaik. Weitere Punkte sind effizientes Heizen mit zukunftsweisender Wärmetechnik und E-Mobilität. Zudem gibt es von 14 Uhr an Experten-Vorträge zu verschiedenen Themen wie „Perspektiven für den Klimaschutz“ sowie „Autark und CO2-frei im Eigenheim“.

Wenn Sie dabei sind, würde ich mich freuen.

Bei der Veranstaltung werden natürlich die Corona-Regeln beachtet.